Hin- Rückflug Almeria

Almeria verfügt über einen Flughafen, der ganzjährig von allen größeren Städten Deutschlands von Air Berlin Mittwochs und Freitags (jeweils über Palma de Mallorca) angeflogen wird.
Darüber hinaus gibt es mit Air Berlin/Condor/Germanwings/Tuifly fast täglich Verbindungen von allen größeren Städten Deutschlands nach Malaga (220 Km westlich von Almeria) sowie Alicante (270 km nordöstlich von Almeria).
Der Transfer vom Flughafen Almeria bzw. von/nach Malaga oder Alicante wird von mir selbst durchgeführt.
Von London aus wird Almeria täglich von Ryanair und easyjet bedient. Ausserdem gibt es teilweise gute Angebote mit Iberia von München/Düsseldorf/Hamburg/Berlin über Barcelona oder Madrid. Bei der Flugsuche bin ich auf Wunsch gerne behilflich.

 

 

Motorradfahren in Spanien

Moteros del Sol - Motorradtouren in Andalusien Selbst auf den grösseren Nationalstrassen ist für den starken Strassenverkehr gewöhnten Mitteleuropäer, praktisch kein Verkehr anzutreffen. Sobald man auf die kleineren Staats-und Regionalstrassen ausweicht, wird man oftmals lange Zeit kein anderes Fahrzeug treffen. Dörfer liegen 30 und mehr Kilometer voneinander entfernt. Dies gilt im übrigen für alle landlichen Gegenden überall in Spanien und verwundert nicht, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Spanien nur die Hälfte der Bevoelkerung Deutschlands hat, jedoch fast 1/3 Mehr Landfläche (91,2 Einw/km2). Die Strassenbeläge sind auf den National- und überregionalen Verbindungsstrassen in der Regel sehr gut.

Auf den Staats-und Regionalstrassen gibt es häufiger etwas gröberen Asphalt, der durchaus griffig, öfter aber ruppig, mit Längs-und Querrillen versehen sein kann. Auf diesen Strassen ist wie generell auf den weniger gewarteten Strassen der 3. Kategorie auch mit Strassenverschmutzungen (aufgrund Erosion) zu rechnen und deshalb entsprechend vorausschauende Fahrweise geboten.

Das Tankstellennetz ist gut, wobei Motorradtouren in Andalusien / Almeria im Hinterland bei den besagten einsamen Strecken immer mit einer Spritreserve von 50 Km (ist ohnehin ratsam) angegangen werden sollten. Die spanischen Autofahrer sind Motorradfahrern (insbesondere den unzähligen Roller/Scooterfahrer in den Städten) gegenüber freundlich.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen beträgt bedauerlicherweise 120 Km/h. Auf Nationalstrassen mit Seitenstreifen 100 Km/h und auf den überregionalen Strassen 90 Km/h. Radaranlagen sind vereinzelt auf Autobahnen, National- und Staatsstrassen zu finden, Tendenz steigend (kleiner Trost, auf alle festinstallierten Blitzer wird vorher deutlich mit Schildern hingewiesen). Mobile Kontrollen werden mit Fahrzeugen der Guardia Civil vorgenommen. Insgesamt gilt es die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten nicht zu viel zu überschreiten, da die entsprechenden Bussgelder (Multas) schnell Hunderte von Euros erreichen und Führescheinentzug bedeuten können. Eine Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 80 Km/h über der erlaubten Geschwindigkeit kann seit 2008 sogar mit Gefängnis bestraft werden.

Bei den im Rahmen von Motorradtouren in Andalusien / Almeria bevorzugten, kleinen Landstrassen ist dies aber in der Regel kein Thema, da im einsamen Landesinneren zum einen quasi keine Kontrollen vorkommen und zudem die teils extrem kurvigen Streckenführungen eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung bei vernünftiger Fahrweise ohnehin nicht zulassen.

Motorradtouren in Andalusien / Almeria bedeutet Biking in einsamen Landschaften, vor allem im Landesinneren und in unberührter Natur, die in den unteren Höhenlagen karstig, felsig und mit wildem Macchia Bewuchs versehen ist. Mit zunehmender Höhe, beginnen Pinien, Kiefer- und teils Kastanienwälder. In den oft malerisch gelegenen Dörfern ist die Zeit stehen geblieben und die Bevölkerung macht mit Ihrer natürlichen Offenherzigkeit und Gastfreundschaft oft aus einem kleinen Gespräch beim Imbiss ein bleibendes Erlebnis.

Dank der genannten gebirgigen Landschaft ist es in ganz Spanien ein Leichtes einsame Strecken zu finden, die über 200 Km am Stück wahre Kurvenorgien sind. In Almeria führen diese häufig auf 2.000m Höhe, wobei es teils anspruchsvolle Serpentinen-Rampen mit heftigen Steigungen zu bewältigen gilt.